Wie Unternehmen blinde Flecken in SAP-Systemen sichtbar machen können
SAP-Systeme steuern zentrale Geschäftsprozesse in Finanzen, Produktion, Einkauf und Personalwesen. Klassische Security-Architekturen schützen Netzwerke, Endpoints und Infrastruktur. SAP-spezifische Aktivitäten und Angriffsmuster bleiben dabei jedoch häufig ein blinder Fleck.
In diesem Expert Talk der IT-Onlinekonferenz 2026 beschreiben Christian Schuller, Security Consultant, und Steven Schütz, Head of SAP Managed Services, wie dieser blinde Fleck entsteht, welche Risiken daraus im Tagesgeschäft erwachsen und wie ein Einstieg in SAP-spezifische Threat Detection gelingt, ohne ein monatelanges Projekt zu starten.
Sehen Sie sich die vollständige Aufzeichnung an, rund 50 Minuten inklusive Fragerunde.
- Typische Schwachstellen in SAP-Landschaften erkennen
- Verstehen, warum ein SIEM allein keine SAP-Bedrohungen erkennt
- Verantwortung bei RISE with SAP einordnen
- NIS2-Anforderungen für die Geschäftsleitung verstehen
Warum dieser Expert Talk relevant ist
Viele Unternehmen behandeln SAP-Sicherheit als technisches Spezialthema der Basis-Abteilung. Genau daraus entsteht die Lücke: Basisteams misst man an der Verfügbarkeit, Security-Teams haben oft keinen SAP-Zugang, und für SAP-Security im Besonderen trägt niemand ausdrücklich Verantwortung.
Zwei Entwicklungen erhöhen den Druck: Seit Dezember 2025 gelten mit dem NIS2-Umsetzungsgesetz neue Anforderungen für NIS2-regulierte Unternehmen. Die Geschäftsleitung trägt Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung der vorgeschriebenen Risikomanagementmassnahmen und muss regelmässig an Schulungen teilnehmen.
Gleichzeitig verkürzt sich das Zeitfenster, in dem Unternehmen auf neue Schwachstellen reagieren können. Umso wichtiger wird es, verdächtige Aktivitäten in SAP-Systemen frühzeitig zu erkennen.
Für wen dieser Expert Talk gedacht ist
Der Expert Talk richtet sich an Fach- und Führungskräfte mit Verantwortung für SAP-Betrieb, SAP-Sicherheit, Governance und IT-Risiken. Er verbindet die Management- mit der technischen Perspektive und zeigt den Handlungsbedarf ebenso wie konkrete Ansatzpunkte für die Umsetzung.
Fragen, die der Expert Talk beantwortet
- Wo entstehen typische Sicherheitslücken in SAP-Landschaften?
- Warum reichen SAP-Logdaten im SIEM allein nicht aus?
- Welche Rolle spielt das SAP Security Audit Log für die Bedrohungserkennung?
- Wie lässt sich auf kritische Alarme reagieren, ohne den SAP-Betrieb zu gefährden?
- Welche Sicherheitsverantwortung bleibt bei RISE with SAP beim Unternehmen?
Die Speaker
Christian Schuller, Security Consultant, Claranet
Christian Schuller berät Unternehmen zu SAP-Security und begleitet die Planung und Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen in komplexen SAP-Landschaften.
Steven Schütz, Head of SAP Managed Services, Claranet
Steven Schütz verantwortet den Betrieb von SAP-Landschaften von On-Premises bis in die Hybrid Cloud. Als stellvertretender Sprecher der DSAG-Arbeitsgruppe „SAP mit Microsoft“ bringt er zusätzliche Expertise an der Schnittstelle zwischen SAP-Betrieb, Cloud und Security ein.
SAP-Sicherheit strukturiert angehen
Drei Empfehlungen aus dem Expert Talk lassen sich direkt aufgreifen: Klären Sie, wer in Ihrem Unternehmen für SAP-Security verantwortlich ist. Prüfen Sie Wartungsfenster und Testprozesse auf Zeiträume, in denen bekannte Schwachstellen noch nicht behoben sind. Und stellen Sie sicher, dass Ihr Monitoring sinnvoll konfiguriert ist und sicherheitsrelevante Daten tatsächlich ausgewertet werden.
Sie möchten das Thema SAP-Sicherheit für Ihr Unternehmen vertiefen? In einem unverbindlichen 30-minütigen Erstgespräch ist Zeit für Ihre Fragen, Ihre aktuelle Situation und mögliche nächste Schritte.
